Helfende HĂ€nde

 


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Sie leben inmitten unserer Gesellschaft und werden dabei kaum wahrgenommen. Erst seit einiger Zeit werden die FlĂŒchtlingspolitik, die Situation und die Lebensbedingungen von Asylbewerbern stĂ€rker zu einem öffentlichen Thema. 
 
Derzeit leben rund 950 Asylbewerber in Augsburg. Sie sind in GemeinschaftsunterkĂŒnften untergebracht, in Mehrbettzimmern mit karger Einrichtung. Viele warten Jahre lang auf die Verhandlung ihres Asylantrags, dĂŒrfen ohne Genehmigung ihre Residenz nicht verlassen, leben von den immer gleichen Essenspaketen, suchen vergeblich eine Arbeit, etwas, das ihrem Alltag Struktur gibt. 
 
„Wer sind diese Menschen? Wie leben sie in Deutschland? Und warum kenne ich keinen von ihnen?“ 
Diese Fragen stellte sich der Augsburger Fotograf Marco Merten (www.scissabob.de). Er traf drei Asylbewerber und musste viele seiner vorgefertigten Vorstellungen hinter sich lassen. „Diese Menschen kommen nicht nur nach Deutschland, um Hilfe zu suchen. Einige von ihnen leisten selbst einen Dienst an unserer Gesellschaft, in Bereichen, in denen dringend helfende HĂ€nde gesucht werden.“ So wollte der Fotograf Musa Okile Ebokorait, Moses Kiberu und Walerij Tschaban darstellen − nicht als Hilflose, sondern als aktive Mitglieder inmitten unserer Gesellschaft.
 

 

<12.02.2014>
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Das Auge des
Thomas Sing

 


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»Auf das Punctum kommt es an. Dieses Detail an einem Bild, das jeden ganz individuell berĂŒhrt. Das Foto muss einen Stolperdraht haben«, sagt der international preisgekrönte Fotograf Thomas Sing. Die Werke des Augsburger folgen einer ganz eigenen Dramaturgie. FĂŒr die Arbeit »La MĂ©ditation« erhielt er kĂŒrzlich den renommierten Prix de la Photographie Paris.
 
In der aktuellen LECHLER-Fotostrecke stellt Thomas Sing eine Auswahl seiner Werke aus, darunter auch bislang unveröffentlichte Aufnahmen und der PreistrÀger »La Méditation«.
 
Thomas Sing arbeitet mit einer lichtstarken Nikon D800, einer digitalen Hasselblad und ein »paar alten Knochen aus den 40er-Jahren«.

 

<16.10.2013>
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Duck Tales

 


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Dass auch die Kleinen am Augsburger Eiskanal ganz groß rauskommen, sieht man am talentierten Kanu-Nachwuchs. Aber selbst die ganz Kleinen hatten dort schon ihren großen Auftritt.

Vor ĂŒber zehn Jahren traten erstmals 10.000 Bade-Enten am Eiskanal gegeneinander an. Damit folgten sie einer Einladung des Kreisverbandes Augsburg – Stadt des Bayerischen Roten Kreuzes und des Radiosenders Radio Kö 87,9 zum etwas anderen Spendenlauf, beziehungsweise zum Spendenschwimmen. FĂŒr nur zehn DM bekam man beim Augsburger Badeentenrennen, welches vom BRK 1997 sogar als eigene Marke eingetragen wurde, eine Startnummer. Es winkten Preise, wie zum Beispiel ein Auto. Kein Wunder, dass bis zu 20.000 Besucher zu dem Spektakel strömten, bei dem 10.000 Bade-Enten die Olympiastrecke hinunterrasten.

Im Rahmen des diesjĂ€hrigen KANUSLALOM WELTCUPS Ende Juni erlebte das Badeenten-Rennen in Augsburg eine Neuauflage. Radio Fantasy und LEW luden zum LUCKY DUCKS RACE, bei dem 2.000 quietschvergnĂŒgte Teilnehmer an den Start gingen. Die Stars von damals waren nicht dabei. Nach den Rennen in der Vergangenheit verabschiedeten sie sich vom Rummel am Eiskanal. GĂ€nzlich unbemerkt von der Öffentlichkeit zogen sie sich an die etwas ruhigeren Augsburger Wasserorte zurĂŒck. FĂŒr den Lechler traten sie nun nach ĂŒber einem Jahrzehnt wieder vor die Kamera.

 

<05.07.2013>
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Stadtansichten

 


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Augsburg – Stadt der KanĂ€le und der KĂŒnste.

 

Beides verhalf den Textilmanufakturen, spĂ€ter den Fabriken zum Aufschwung. Das Wasser aus Lech, Wertach und Iller, das zuverlĂ€ssig durch die KanĂ€le der Stadt pumpte, versorgte die seit eh und je energiehungrige Textilproduktion mit Wasserkraft. Außerdem saßen in Augsburg europaweit geschĂ€tzte Kupferstecher und Maler, deren Handwerk und Formensprache den Textildruck voranbrachten.

 

An verschiedenen Orten in Augsburg sind die Spuren dieser Stadtgeschichte noch sichtbar, auch wenn man sie dort vielleicht gar nicht vermuten wĂŒrde. Zwischen ihnen hat der Lechler einen roten Faden gesponnen und ein wenig Moderne mit eingewebt.

 

<03.04.2013>
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Der
letzte
Weg
des
Hasen

 

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Alle Jahre wieder Ende Februar vorm Ladenregal:

Frisch zelofanierte SchokoHasen neben inzwischen abgelaufenen SchokoNikolĂ€usen – in den SupermĂ€rkten klatschen sich die BrĂ€uche wie beim Staffellauf ab. Das war nicht immer so!

Aber seit wann ist es so?

 

Egal, die Industrie freut’s, viele Kunden nervt’s. Aber wie fĂŒhlt sich eigentlich der Hase dabei?

 

Der Lechler begleitete diesen Armen auf seinem letzten Weg, der wahrlich ein beschwerlicher ist – von Bracken durch die WĂ€lder gehetzt, direkt auf das Förderband der Großmarktketten, in die Arme verstörter Kinder, denen weisgemacht wird, dass ein Hase Eier legt, bevorzugt in versteckten Zimmerecken.

Durch pappsĂŒĂŸe Waschstraßen gejagt, an deren Ende eine zĂ€he, dunkle Kalorienpolitur wartet.

Dann vielleicht doch lieber der Kochtopf?

 

Frohe Ostern!

 

<08.01.2013>
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